Non-Profit-Kampagne: X Chancen für ein gutes Leben
Turner-Syndrom-Vereinigung e.V. / Awareness-Kampagne, Non-Profit-Kommunikation, Printdesign
Aufklärung kann Mut machen – besonders dann, wenn eine Diagnose verunsichert. Die Turner-Syndrom-Vereinigung e.V. setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, das Turner-Syndrom bekannter zu machen und Betroffene sowie ihre Familien zu unterstützen. Denn noch immer wird das Syndrom häufig spät erkannt – oder im Zusammenhang mit vorgeburtlichen Untersuchungen vor allem als Risiko wahrgenommen. Für die Awareness-Kampagne entwickelte diekommunikatiefe Motive, die zeigen: Mädchen und Frauen mit Turner-Syndrom haben X Chancen auf ein selbstbestimmtes und gutes Leben.
DER AUFTRAG: Aufklärung schaffen, bevor Vorurteile entscheiden
Der Verein wandte sich an diekommunikatiefe, um mehr Sichtbarkeit für das Turner-Syndrom zu schaffen. Ziel war eine Kampagne, die informiert, berührt und einseitigen Bildern etwas entgegensetzt: Frauen mit Turner-Syndrom können ein gutes, selbstbestimmtes Leben führen. Diese Botschaft sollte werdende Eltern, Angehörige, Betroffene und Fachkreise erreichen – klar, sensibel und aufmerksamkeitsstark.
DIE ZIELGRUPPE:
Werdende Eltern, Angehörige, Betroffene, Gesundheits-Personal und Schwangerschafts-Beratungsstellen.

DER HINTERGRUND: Wenn eine Diagnose verunsichert
Vorgeburtliche Blutuntersuchungen können heute früh Hinweise auf Chromosomenbesonderheiten geben. Für werdende Eltern kann ein auffälliger Befund jedoch große Unsicherheit auslösen. Genau hier setzt die Arbeit der Turner-Syndrom-Vereinigung e.V. an: Sie möchte aufklären, Erfahrungen sichtbar machen und zeigen, dass eine Diagnose nicht nur Fragen aufwirft, sondern auch Perspektiven braucht.

DIE UMSETZUNG: Zwei Kampagnenansätze, ein Ziel
Aus der Besonderheit des Turner-Syndroms entstand die zentrale Kampagnenidee X Chancen. Das X wird dabei nicht als Zeichen eines Mangels verstanden, sondern als Symbol für Möglichkeiten, Perspektiven und ein gutes Leben mit Turner-Syndrom. Die Motive sprechen werdende Eltern, Angehörige, Betroffene und Fachkreise an – klar, sensibel und aufmerksamkeitsstark.
Ergänzend wurde mit „Turn“ ein zweiter, bewusst zugespitzter Ansatz entwickelt. Die Poster sind vor allem für Schwangerschaftsberatungsstellen und Fachkreise gedacht. Sie stellen Fragen, irritieren kurz und animieren so zum Weiterlesen – mit dem Ziel, einseitigen Bildern etwas entgegenzusetzen und einen informierten Blick auf das Turner-Syndrom zu ermöglichen.
So entstand eine Kampagne für Print- und Onlinekommunikation, die dem Verein mehr Sichtbarkeit gibt und zeigt: Eine Diagnose braucht nicht nur medizinische Einordnung, sondern auch Aufklärung, Erfahrung und Perspektive.


